Rund um die Uhr für Sie da: Tel. 0 23 24 - 64 95

Ratgeber für Beileidsbekundungen

„Der Tod ist die Grenze des Lebens, aber nicht der Liebe.“ Unbekannter Verfasser

Tod und Trauer berühren uns auch in den guten Zeiten als nicht unmittelbar Betroffene: Wenn Freunde oder Bekannte, Nachbarn oder Kollegen den Verlust eines lieben Menschen beklagen, leidet man immer ein wenig mit und denkt intensiv an ihren Schmerz.

Beileidsschreiben gehören zu einem guten, liebevollen Brauch. Mitgefühl zu zeigen und Anteilnahme auszudrücken, kann für die Angehörigen sehr tröstend sein.

Natürlich und ungezwungen einige persönliche Zeilen zu schreiben, fällt jedoch meistens schwer. Um Ihnen dabei zu helfen, finden Sie hier einige Merksätze.

  • Versuchen Sie es. Es muss nicht lang sein und kann Ihnen dennoch aus dem Herzen sprechen.
  • Wie haben Sie von dem Todesfall erfahren? Drücken Sie Ihre Bestürzung aus, benennen Sie Ihr erstes Gefühl.
  • Denken Sie an die/den Verstorbene/n. Was verbinden Sie mit ihr/ihm? Sagen Sie etwas über ihre/seine Herzlichkeit, Hilfsbereitschaft oder über eine andere gute Eigenschaft.
  • Formulieren Sie schlicht und einfach, wie „es macht mich sehr traurig, dass ...“. Hochgestochene Ausdrücke wirken gekünstelt.
  • Wenn Sie ein Zitat verwenden, sollte es Ihnen wirklich aus dem Herzen sprechen.
  • Wenn Sie religiöse Formulierungen verwenden, achten Sie darauf, ob die/der Verstorbene und die Hinterbliebenen gläubig war/sind.
  • Wenn Sie können, signalisieren Sie Ihre Hilfe in der kommenden Zeit.
  • Geben Sie bekannt, ob Sie zur Beisetzung kommen werden.