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Grabarten

Auf den meisten Friedhöfen sind verschiedene Grabarten vorhanden, über die ich Sie auf Anfrage gerne detailliert informiere. Die Ruhezeiten sind bei Erdbestattungen länger als bei Feuerbestattungen und in der jeweiligen Friedhofssatzung festgesetzt. Bei Erdgräbern beträgt die Ruhezeit meist 25 Jahre, bei Urnengräbern 20 Jahre.

Das Wahlgrab (für Erd- und Feuerbestattung)

Bei einem Wahlgrab kann der Platz auf dem Friedhof frei ausgewählt werden. Es ist für Särge und für Urnen vorgesehen. Je nach Größe des Grabes können einer oder mehrere Verstorbene beigesetzt werden. Ein Wahlgrab ist daher als einzelnes oder als Familiengrab nutzbar. Das Aufstellen eines Grabsteins und auch die gärtnerische Pflege obliegen den Hinterbliebenen, das Grab kann individuell gestaltet und bepflanzt werden. Bei einem Wahlgrab kann die Ruhezeit verlängert werden.

Das Reihengrab (für Erd- und Feuerbestattung)

Bei einem Reihengrab kann der Platz auf dem Friedhof nicht frei ausgewählt werden kann, sondern dieser wird der Reihe nach vergeben. Das Reihengrab ist für Särge und Urnen vorgesehen. In einem Reihengrab kann jeweils nur ein Sarg oder eine Urne beigesetzt werden. Das Aufstellen eines Grabsteins und auch die gärtnerische Pflege obliegen den Hinterbliebenen, das Grab kann individuell gestaltet und bepflanzt werden. Bei einem Reihengrab kann die Ruhezeit nicht verlängert werden, nach Ablauf der Frist wird das Grab wieder eingeebnet. Das Reihengrab ist gegenüber einem Wahlgrab in der Regel kostengünstiger.

Das Rasengrab (für Erd- und Feuerbestattung)

In einem Rasengrab kann ein Sarg oder eine Urne beigesetzt werden. Die Grabstelle liegt inmitten einer Rasenfläche. Die Friedhofsgärtner sorgen für die Pflege der Grabstelle, die nach der Beisetzung mit Rasen bepflanzt wird. Das Pflegen und Mähen obliegt ebenfalls den Gärtnern.

Grabzubehör darf nur außerhalb der Vegetationszeit vom 1. November bis zum 28. Februar auf der Grabstätte aufgestellt werden. Die Ruhefristen entsprechen denen der anderen Grabarten.

Rasengräber werden als Rasenwahlgräber oder Rasenreihengräber angeboten, d. h. der Platz kann entweder ausgewählt werden oder er wird der Reihe nach vergeben.

Das Baumgrab (nur für Feuerbestattung)

Ein Grab an den Wurzeln eines Baumes ist für viele Menschen eine beruhigende Vorstellung. Baumgräber gibt es in der freien Natur, in einem FriedWald® oder auf bewaldeten Teilen auf einigen Friedhöfen. Es kann schon zu Lebzeiten ein Baum ausgesucht und erworben werden, der auch als Familiengrabstätte nutzbar ist und mit einer Namensinschrift versehen werden kann. Die Asche des Verstorbenen wird in einer Urne am Fuß des Baumes beigesetzt. Die Grabpflege ist bei einer Baumbestattung ein Teil der Natur.

Sprechen Sie mich bei Interesse bitte darauf an.

Mehr Informationen finden Sie unter friedwald.de.

Das anonyme Grab (für Erd- und Feuerbestattung)

Bei einem anonymen Grab fehlt jede namentliche Kennzeichnung, nichts weist auf die Identität des Verstorbenen hin. Die Beisetzung der Urne/des Sarges findet ohne das Beisein der Angehörigen statt. Nur der Friedhofsverwaltung ist der genaue Ort der Grabstelle bekannt. Ein anonymes Grab ist kostengünstig, aber für die Trauerverarbeitung bereitet es oft Schwierigkeiten. Die Besuche am Grab können nicht stattfinden, was für die Angehörigen oftmals sehr traurig ist. Wenn Sie Interesse haben, informiere ich Sie gerne über andere preisgünstige Alternativen.